München-Pasing


EBENBÖCKHAUS

Fotoausstellung

Der Neubau des Pasinger Bahnhofs in den 50er-Jahren

30. April - 23. Oktober 2015

Ausstellung des Pasinger Archivs e.V.

Ebenböckhaus
Ebenböckstraße 11
81241 München


! Die Ausstellung ist nur während anderer Veranstaltungen im Ebenböckhaus zugänglich !


Pasinger Bahnhof

Festwochenende 10. und 11. Oktober 2015

Rund um den Pasinger Bahnhof wird an diesem Festwochenende das Streckenjubiläum gefeiert. U.a. mit

 

  • Konzert der Bigband des Musikforums Blutenburg e.V.

 

  • Vorführung der Neuen Jazzschool München e.V.

 

  • Führungen und Jubiläums-Quiz
    Veranstalter: Kulturforum München-West e.V.

 

 

Aktuelle und ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

Organisation: BA Pasing-Obermenzing



Führung

Pasing und die Bahn

So., 22. November 2015, 14 Uhr

Für die erste Lokomotive auf der Fahrt von München nach Lochhausen am 1. September 1839 gab es noch keine Haltestelle in Pasing. Dabei blieb es nicht.
Als die Bahnstrecke schließlich bis Augsburg eröffnet wurde, stand auch in Pasing ein erstes Bahnhofsgebäude bereit: zwei einfache Holzhütten. Nach der Verstaatlichung der München–Augsburger Linie 1846 erhielt auch Pasing einen repräsentativen „Staatsbahnhof“, der vom Architekten Friedrich Bürklein geplant wurde, der auch die übrigen Stationsgebäude und den neuen Münchner Zentralbahnhof plante.
Mit dem Ausbau der Strecken nach Starnberg und Kaufering bzw. Memmingen wurde auch eine Erweiterung der Gleisanlagen in Pasing und ein Neubau des Bahnhofs notwendig. Der Anbau eines eigenen Königspavillons unterstrich die überregionale Bedeutung des Pasinger Bahnhofs.

Veranstalter: Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Treffpunkt: Pasinger Bahnhof Vorhalle

Dauer: ca. 1,5 Stunden

 

Die Teilnahme ist kostenlos.


Pasinger Fabrik

Vortrag

Die Eisenbahn als Motor für die Entwicklung von Pasing

Di., 3. November 2015, 19.30 Uhr

Schon beim Bau der Bahnstrecke nach Augsburg hatten die Pasinger Bauern und Grundherren bis 1839 erhebliche Gewinne aus dem Verkauf der Grundstücke erzielt, genauso wie beim Bau der nachfolgenden Strecken nach Starnberg (1854), Buchloe (1874) und Herrsching (1903). Die Bahn wurde zum bedeutendsten Arbeitgeber und zum Antrieb für die Entwicklung Pasings. Zuerst waren es die Ausflügler aus dem benachbarten München, dann die Geschäftsleute und schließlich die Spekulanten, die alle von den Vorteilen der vielbefahrenen Strecke profitierten.

In wenigen Jahrzehnten wandelte sich das kleine Dorf mit 70 Häusern bis zur selbständigen Stadtgemeinde. Kurz vor der Eingemeindung nach München im Jahr 1938 hatte Pasing bereits an die 16.000 Einwohner. Der rasante Ausbau der Bahnstrecke (heute eine der am meisten

befahrenen Strecken in Deutschland) hat im Verlauf der 175 Jahre seit Eröffnung der Bahnverbindung nach Augsburg ständige Umbauten und Erneuerungen erfordert. Trotzdem sind auch heute noch bedeutende bauliche Zeugnisse in Pasing erhalten: der Alte Bahnhof von 1847/48 (einer der ältesten erhaltenen Bahnhöfe in Bayern), das ehemalige Pumpenhaus von 1854 und der Neue Bahnhof von 1873, der zur Eröffnung der Bahnlinie nach Memmingen errichtet wurde.

 

Ein Vortrag von Franz Schiermeier.

Veranstaltungsort:

Pasinger Fabrik

Raum: Wagenhalle

August-Exter-Straße 1

81245 München

Veranstalter:

Kulturreferat der Landeshauptstadt München

 

Eintritt frei



Zusammentreffen von 111 039 und 103 245 am 11.03.2014 in Pasing.  Foto: H. Riedel
Zusammentreffen von 111 039 und 103 245 am 11.03.2014 in Pasing. Foto: H. Riedel